Pouilly-Loché le Bourg 2022 0,75 l - Domaine Marcel Couturier

Der Pouilly-Loché le Bourg 2022 in der 0,75 l Weinflasche kommt aus Frankreich, aus der Region Burgund.

Dieser Weisswein von "Domaine Marcel Couturier" wurde aus der Weintraube Chardonnay hergestellt.

Der Wein passt ausgezeichnet zu Apéro, Fisch und Geflügel.


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Die kleine Domaine von Marcel Couturier, beheimatet im Fuissé, wurde neulich von Robert Parker als neue Chardonnay-Ikone des Mâconnais erkoren! Dieser elegante Burgunder stammt von über 50-jährigen Reben, die ökologisch bewirtschaftet werden. Sein einladendes Bouquet ist typisch für einen Chardonnay der Côte de Beaune, denn es erinnert an tropische Aromen von Ananas und Passionsfrucht sowie Grapefruit und würzige Zitronenverbene, die sich nach einiger Zeit im Glas weiterentwickeln und mit den zarten Röstaromen des Holzes verbinden, so dass zarte Mandel- und Haselnussnoten hinzukommen. Am Gaumen zeigt sich der le Bourg mit animierendem Schmelz, präziser Säure, grosszügiger Gelbfruchtigkeit und spannender Mineralik. Ein weisser Burgunder mit gutem Reifepotenzial, der aber auch beim Genuss in jungen Jahren Freude bereitet, sofern er karaffiert wird.

Inhalt: 0,75 l
Volumen: 13,5 %
Traubensorte: Chardonnay
Passend zu einer Speise: Apéro Fisch Geflügel
Trinkreife: 1 - 10 Jahre nach der Ernte
Land: Frankreich
Region: Burgund
Weinbauer: Domaine Marcel Couturier
Trinktemperatur: 10 - 12° C
Art: Weisswein
Ausbau: 11 Monate ein Teil im Holzfass/Foudre
Jahrgang: 2022

Frankreich – Von Geniessern für Geniesser

Frankreich Leben wie Gott in Frankreich - das hat wahrscheinlich nicht nur mit dem angenehmen Klima und dem guten Essen zu tun, sondern auch mit dem Wein. Doch nicht alles in der französischen „Weinvergangenheit“ ist so geniessbar...

Frankreich ist ein relativ junges Weinland, kann aber dennoch auf eine beträchtliche Weingeschichte zurückblicken. Schon die Griechen brachten 600 v. Chr. den Wein nach Frankreich, den ersten grossen „Weinboom“ lösten aber dann die Römer aus. Sie verbreiteten den Weinbau zuerst im Rhôhnetal, von wo er sich schnell über ganz Frankreich ausdehnte. Gesetzlich verordnet wurde der Weinbau erstmals durch Karl den Grossen im 3. Jahrhundert. Aber auch die religiöse Komponente spielt in Frankreichs Weingeschichte eine wichtige Rolle. Der Orden der Zisterzienser (Gründung 1098) legte Wert auf die Kombination des richtigen Bodens mit der passenden Sorte und verbesserte so die Weinherstellung beträchtlich. Ein Benediktinermönch prägte die heutige Weinherstellung aber ganz besonders. Dom Pierre Pérignon „erfand“ das „Assemblage“ – das gekonnte Verschneiden von Weinen. Diese zwei Komponenten waren die Ursprünge der heutigen französischen Weinphilosophie „terroir“. Diese besagt, dass der Wein einen bestimmten Charakter aufgrund des Bodens und des Klimas bekommt. Winzer aus aller Welt orientieren sich an diesem Grundsatz – in Frankreich wird der Wein so strikte nach diesen Regeln hergestellt, dass es als eines der am strengsten kontrollierten Länder gilt, was den Weinbau betrifft.

Doch nicht nur Religion, auch Revolution brachte den Weinbau in Frankreich entscheidend weiter. Die französische Revolution (1789-1799) brachte den gesellschaftlichen Aufstieg des Bürgertums hervor, was dem Wein viele neue Kunden bescherte und die Wirtschaft ankurbelte. Bis hier hin ist die Weingeschichte Frankreichs durchaus gut geniessbar – weniger genussvoll sind jedoch die 1860er Jahre. Frankreich war Ausgangspunkt einer der grössten Weinbaukatastrophen aller Zeit, die Reblaus plage. Sie zerstörte in Frankreich drei Fünftel der gesamten Rebfläche.

Doch heute hat sich Frankreich erholt, kann sich in Sachen Weinbau zu den Spitzenreitern zählen. Dies, weil das Land schon früh auf Qualität und nicht auf Quantität setzte und eine strikte Linie – die „terroir“-Philosophie – verfolgt. Auf rund 895'000 Hektar stellen sie 46 Millionen Hektoliter Wein her, von dem sie zwei Drittel selber trinken. Denn Wein ist in Frankreich ein Grundnahrungsmittel und gehört zu jeder grossen Mahlzeit. Man sagt, dass in den Weinen ein Stück französische Seele sei. Und die Seele lässt sich eben nicht leichten Herzens verkaufen...
Frankreich hat sich dem Rotwein verschrieben, 70 Prozent Rotweinsorten werden angebaut, darunter klingenden Namen wie Merlot, Grenache und Cabernet Sauvignon. Bei den Weissweinen sticht der Chardonnay hervor. Weinanbaugebiete in Frankreich sind weltbekannt. Erwähnt seien hier Bordeaux, Burgund und natürlich Champagne, wo der berühmte gleichnamige Schaumwein hergestellt wird. Frankreich weiss, wie man geniesst und was man geniessen sollte.

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