Weingut Fuchs
Riesling trocken 2018 0,75 l - Weingut Fuchs

Der Riesling trocken 2018 in der 0,75l Weinflasche kommt aus Deutschland, aus der Region Rheinhessen.

Dieser Weisswein vom "Weingut Fuchs" wurde aus der Weintraube Riesling hergestellt.

Der Wein passt ausgezeichnet zu Apéro, Antipasti, Fisch, Meeresfrüchte und Geflügel.

Der Histamingehalt bei diesem Wein wurde geprüft und war zum Zeitpunkt der durchgeführten Analyse kleiner 0,010 mg/l.


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Geschmack
Der sehr trockene Riesling zeigt die typische frische Säure des Rieslings mit feiner Fruchtnote. Sie finden in Duft und Geschmack zarte Nuancen von Aprikose.

Riesling trocken zum Essen
Mit einem Riesling lässt sich zum Essen fast nichts falsch machen. Der Weisswein ist ein besonders vielseitiger Essensbegleiter.

Rebsorte
Der Riesling ist die bekannteste deutsche Rebsorte, der deutsche Weine ihren international hervorragenden Ruf verdanken. Der Anbau dieses Klassikers ist bereits im 15. Jahrhundert belegt. Riesling ist zwar gegen Winterfrost unempfindlich, benötigt aber eine besonders lange Reifezeit und damit beste, sonnige und warme Lagen zur Entwicklung seiner Aromatik, die erst sehr spät einsetzt.

Riesling im Weingut Fuchs
Dieser Riesling kommt aus dem rheinhessischen Teil des Weinguts, wo er im Dalsheimer Sauloch steht, einer Lage, die den frühen Austrieb für die notwendige lange Vegetationsperiode sicherstellt.


Art: Weisswein
Inhalt: 0,75 l
Jahrgang: 2018
Traubensorte: Riesling
Trinktemperatur: 8 - 10° C
Volumen: 12,5 %
Region: Rheinhessen
Weinbauer: Weingut Fuchs
Trinkreife: 2 - 5 Jahre
Passend zu einer Speise: Antipasti Apéro Meeresfrüchte Fisch Geflügel
Histamin: < 0,010 mg/l
Land: Deutschland

Deutschland - Der Schatz im Norden

Deutschland Dort, wo viele aufgeben, fängt Deutschland an. Es besitzt nämlich die nördlichsten Weingebiete der Welt. Das typische Weissweinland musste sich aber nicht immer mit schwierigen klimatischen Bedingungen herumschlagen. In Deutschland gilt, wie an vielen anderen europäischen Orten auch, Kaiser Probus als Einführer des Weinbaus, der „Weiterführer“ war dann Karl der Grosse. Doch nicht nur Personen, auch das Klima beeinflusste den Weinbau im Mittelalter – genauer vom 9. bis zum 14. Jahrhundert – in Deutschland positiv. Die so genannte „Mittelalterliche Warmzeit“ bescherte dem damals Heiligen Römischen Reich ein besonders mildes Klima, die Durchschnittstemperatur war um ein Grad höher als im Allgemeinen und damit perfekt für das Gedeihen der Rebpflanze. Das war auch nötig, denn Wein wurde im Mittelalter viel getrunken. Er hatte den Vorteil, dass er aufgrund seines hohen Alkoholgehalts keimfreier und damit sauberer als Wasser war. Vor allem einheimischer Wein floss im Mittelalter in die Kehle der Deutschen. Das änderte sich während dem 30 jährigen Krieg schleichend. Die Konkurrenz aus Frankreich und Italien wuchs, deutscher Wein war im Überangebot vorhanden. Das zwang die Winzer zu Aufständen. Es floss Blut statt Wein und tausenden Bauern starben bei den Protesten. So wurde der Weinbau nach und nach vom lukrativeren Getreideanbau abgelöst. Auch das 18. Jahrhundert brachte dem Wein keinen erhofften Aufschwung. Der Staat tat kaum etwas für den Weinbau, die Bauern waren auf sich selber gestellt und lebten oft am Existenzminimum – Investitionen in neue Kellertechnik und Züchtung blieben auf der Strecke. Eine Reblausplage fegte zwei Drittel der Rebfläche weg. Der Rückgang des Weinbaus war damit aber noch nicht beendet: Eine allgemeine Wirtschaftskrise und der zweite Weltkrieg hemmten den Weinbau in Deutschland ebenfalls. 1960 kam dann endlich frischer Wind in die Weinproduktion Deutschlands. Verbesserungen in der Kellertechnik, neue Züchtungen und die Schädlingsbekämpfung wurden vorangetrieben – allerdings brauchte der Imagewandel des Deutschen Edeltropfens auf dem internationalen Markt seine Zeit. Doch Deutschland hat es geschafft. Sie brillieren heute vor allem mit der Erntemenge, aus 102'000 Hektaren Weinanbaufläche generieren sie etwas mehr als 9 Millionen Hektoliter leichte, nicht komplexe Weine. Dabei ist Deutschland ein typisches Weissweinland. Von 140 Sorten sind 100 weiss, Riesling und Rivaner dominieren hier. Bei den übrigen 40 roten Sorten sticht der Spätburgunder heraus. Weinbau in Deutschland ist keine einfache Sache, wird er doch rund um den 50. Breitengrad (etwa Höhe von Frankfurt am Main) oder ein wenig südlich betrieben, was im internationalen Vergleich ungewöhnlich „nördlich“ ist. Das bedeutet für Winzer, dass sie Rebberge nur an besonders gut geschützten Stellen und in der Nähe von Flüssen aufbauen können. Wein ist in Deutschland deshalb kein Alltagsgetränk, sondern wird vor allem an speziellen Anlässen und Ereignissen getrunken – zum Beispiel, wenn deutsche Winzer in Zukunft wieder mal mit einer „Neuen Warmzeit“ beglückt werden...

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Riesling trocken 2018 0,75 l - Weingut Fuchs

Untenstehend können Sie den Untersuchungsbefund vom Labor Seibel öffnen:

➜ Wichtig: Die Histamin-Analysen werden unmittelbar vor oder nach der Abfüllung durchgeführt. Entsprechend beziehen sich die Analyse-Ergebnisse ausschliesslich und nur auf die überlassene Probe zum Zeitpunkt der gemachten Analyse.

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