Crocco Re dei Re No.3 0,75 l

Artikelnummer: 37346

Ein grossartiger Wein aus dem Süden Italiens, bei welchem in Anlehnung an Ihre Namensgeber bei der Auswahl der Trauben und der Vinifikation kein Kompromiss eingegangen wurde.

Kategorie: Rotwein


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Beschreibung

Mit Freude prasentieren wir Ihnen den Crocco Re dei Re. Ein grossartiger Wein aus dem Süden Italiens, bei welchem in Anlehnung an Ihre Namensgeber bei der Auswahl der Trauben und der Vinifikation kein Kompromiss eingegangen wurde. Wir liessen uns auch nicht durch Appellations- oder Produktionsregeln einschranken. Nur so konnten wir gemeinsam mit unserem Freund Filippo Baccalaro unsere qualitativen Ziele erreichen. Vinifikation Lange Maischestandzeit und 12 Monate in Eichenfassern gereift Farbe Tief-dunkles Rot mit rubinroten Schattierungen. Aroma Bouquet von reifen Kirschen, Pflaumen und Brombeeren, feine Würzigkeit mit Nuancen von Tabak. Charakter Harmonischer, lebendiger und gut strukturiert. Harmonisch ausgewogene Tannine, eine leichte natürliche Restsüsse und erfrischende Saure runden diesen aussergewöhnlichen Wein ab. Der Wein ist weich und voll im Geschmack mit einer Tiefe, die kaum zu enden scheint. Einige unserer Kunden erachten diesen Wein als echte Alternative zu dem sehr bekannten Sessantanni von Feudi di San Marzano.

Merkmale


Art: Rotweine
Inhalt: 0,75 l
Jahrgang: No 3
Land: Italien
Passend zu einer Speise: WildKäseLammRind
Region: Apulien
Traubensorte: Nerello Mascalese, Nero dAvola, Montepulciano, Primitiv
Trinktemperatur: 16 - 18° C
Volumen: 14 %
Weinbauer: Filippo Baccalaro
Weingeschmack: fruchtig-weich

Land

Italien – Das „Land des Weines"

Italien Amarone, Barolo, Brunello, Ripasso und Prosecco sind Weine, die heute überall auf der Welt grosses Ansehen geniessen. Dass es Italien soweit nach oben geschafft hat, verdankt das „Land des Weines“ nicht nur Frankreich und den Römern, sondern auch seiner eigenen Opferbereitschaft für den edlen Tropfen. Bereits die alten Griechen erkannten das Potential von Italien als zukünftiges Weinland und nannten es deshalb Ointria – das Land des Weines. Doch das Potential genutzt haben erst die Römer so richtig. Parallel zum Aufbau des römischen Reiches errichteten sie auch ein „Weinimperium“ in Italien - mit Pompeji als Weinhandelszentrum und Hauptproduzent. Denn Wein war für die Römer ein wichtiger Bestandteil ihres Alltags. Sie verstanden sich ausgezeichnet auf die Kunst der Weinzubereitung und würzten ihn mit Harz, Honig und Gewürzen, um ihn geschmacksvoller und länger haltbar zu machen. Auch literarisch wagten sich grosse römische Schriftsteller wie Cato an den Weinbau heran. So schrieb er unter anderem ein Buch darüber, wie man Wein gewinnbringend produzieren kann. Doch diese Unverzichtbarkeit auf Wein wurde den Römern etwa 79 v.Chr. , nach dem Ausbruch des Vesus, zum Verhängnis. Der Vulkanausbruch zerstörte dem Hauptlieferanten Pompeji jegliche Anbauflächen für Reben. Weinreserven wurden knapp, neue Lösungen mussten auf den Tisch. Statt auf Wein zu verzichten, gaben die Römer ganze Getreidefelder auf, um mehr Anbaufläche für Reben zu haben. So war zwar kurzfristig ihr geliebtes Getränk wieder verfügbar, dafür aber litten sie bald darauf unter einem Getreidemangel, der eine Hungersnot auslöste... Mit dem Zusammenbruch des römischen Reiches ging dann auch die Weinkultur in Italien für eine Weile „unter“. Erst Papst Paul III brachte im 14. Jahrhundert neuen Aufschwung in den italienischen Weinbau. Er verbannte französische Weine und führte die erste Katalogisierung eigener Weingüter durch. Doch so ganz konnte man nicht auf Frankreich verzichten. Im 19. Jahrhundert halfen die Franzosen beim Anbau einiger berühmten Sorten in Italien – unter anderem Nebbiolo, Brunello oder Sangiovese – und verhalfen so Italiens Weinlandschaft zum internationalen Durchbruch. Heute werden in Italien rund 2’000 Rebsorten auf zirka 850'000 Hektar kultiviert – die meisten Rebsorten der Welt. Davon sind viele autochthon, stammen also ursprünglich von Italien selber. Der Anbau so vieler verschiedener Sorten hat Italien vor allem der grossen Boden- und Klimavielfalt zu verdanken. Nützlich sind auch die Alpen, welche als Schutzschild vor schlechtem Wetter fungieren. Von den rund 60 Millionen Hektoliter Wein pro Jahr wird etwa ein Drittel exportiert – so viel wie nirgendwo sonst auf der Welt. Italien ist Weinexportweltmeister, was vielleicht auch ein wenig mit der Geschichte und der heutigen Trinkkultur in Italien zu tun hat. Wein war und ist in Italien ein „Alltagsgetränk“ und wird in kleinen Mengen zu Mahlzeiten getrunken. Grossartige Weingeniesser sind die Italiener nicht – aber dafür grossartige Weinmacher.

Region

Apulien – Der Spätzünder Italiens

Apulien Der „Ort des ewigen“ Frühlings floriert. Zwar besitzt Apulien kein typisches Wein-Aushängeschild, hat aber überall seine Finger drin. Und nimmt es sogar in Sachen Wein mit Deutschland auf. Tief im Süden Italiens an der adriatischen Küste liegt ein Gebiet, das Holland (rein karthographisch) ähnelt. In den Hochebenen und im Flachland Apuliens wächst bei trocken-heissem Klima und sehr wenig Niederschlag der meiste Wein Italiens. Nicht umsonst wird Apulien als „Weinkeller Italiens“ bezeichnet. Zusammen mit Sizilien produziert er den meisten Wein Italiens. Platz dafür hat Apulien genug: Mit 107000 Hektaren besitzt das südliche Wunderkästchen mehr Weinanbaufläche als ganz Deutschland. Tief verwurzelt in Kalk-, Lehm- oder Sandstein-Böden werden Weine produziert, die vor allem in Form von Massenweinen und Industriealkohol weiterverkauft werden. Die Lage und das Klima eignen sich dabei besonders für gehaltvolle Rotweine. Hervorzuheben sind hier vor allem der Primitivo (in Kalifornien auch als Zinfadel bekannt), Negroamaro und die Traubensorte Sangiovese, die vor allem für die Produktion von Chianti verwendet wird und in Italien die häufigste Rebsorte ist. Schon der Dichter Horaz (65 v. Chr.) nannte Apulien den „Ort des ewigen Frühlings“. Auf das Weinbusiness scheint das zuzutreffen. Die Region hat sich in den letzten Jahren rege entwickelt und modernisiert – Apulien steht in voller Blüte.

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