Westhofen Aulerde *Bio* Riesling trocken Grosses Gewächs 2017 0,75 l - Wittmann

Der Westhofen Aulerde *Bio* Riesling trocken Grosses Gewächs 2017 in der 0,75l Weinflasche kommt aus Deutschland, aus der Region Rheinhessen.

Dieser Weisswein von "Wittmann" wurde aus der Weintraube Riesling hergestellt.


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Höchster Trinkgenuss!

Philipp Wittmann: «2017 war ein Idealjahr für diese Lage. 70 Jahre alte Reben. Wir haben die Parzelle, die immer etwas breite Weine gebracht hat, nicht mehr dabei, weil wir die Finesse privilegieren möchten. » Max Gerstl: Der Duft ist etwas intensiver als beim Westhofener, gelbe Frucht, aber immer von raffinierten Terroirnoten begleitet, geniale Würze, herbe, florale Komponenten. Auch am Gaumen bewahrt er seine etwas fülligere Stilistik, die zu ihm gehört, das ist sein Charakter aus der etwas wärmeren Lage. Die 2017er-Säure verleiht dem Wein Spannung und Rasse, das ist eine geniale Spielart der Aulerde, so verspielt war sie noch nie. 2017 ist definitiv ein grosses Jahr, das einige überragende Weine hervorgebracht hat, darunter die für mich beste Aulerde. Pirmin Bilger: Der hat eine so wunderschöne schwebend leichte Eleganz und bietet höchsten Trinkgenuss.  


Art: Weisswein
Inhalt: 0,75 l
Jahrgang: 2017
Traubensorte: Riesling
Trinktemperatur: 08 - 10° C
Region: Rheinhessen, Westhofen Aulerde
Weinbauer: Wittmann
Land: Deutschland

Deutschland - Der Schatz im Norden

Deutschland Dort, wo viele aufgeben, fängt Deutschland an. Es besitzt nämlich die nördlichsten Weingebiete der Welt. Das typische Weissweinland musste sich aber nicht immer mit schwierigen klimatischen Bedingungen herumschlagen. In Deutschland gilt, wie an vielen anderen europäischen Orten auch, Kaiser Probus als Einführer des Weinbaus, der „Weiterführer“ war dann Karl der Grosse. Doch nicht nur Personen, auch das Klima beeinflusste den Weinbau im Mittelalter – genauer vom 9. bis zum 14. Jahrhundert – in Deutschland positiv. Die so genannte „Mittelalterliche Warmzeit“ bescherte dem damals Heiligen Römischen Reich ein besonders mildes Klima, die Durchschnittstemperatur war um ein Grad höher als im Allgemeinen und damit perfekt für das Gedeihen der Rebpflanze. Das war auch nötig, denn Wein wurde im Mittelalter viel getrunken. Er hatte den Vorteil, dass er aufgrund seines hohen Alkoholgehalts keimfreier und damit sauberer als Wasser war. Vor allem einheimischer Wein floss im Mittelalter in die Kehle der Deutschen. Das änderte sich während dem 30 jährigen Krieg schleichend. Die Konkurrenz aus Frankreich und Italien wuchs, deutscher Wein war im Überangebot vorhanden. Das zwang die Winzer zu Aufständen. Es floss Blut statt Wein und tausenden Bauern starben bei den Protesten. So wurde der Weinbau nach und nach vom lukrativeren Getreideanbau abgelöst. Auch das 18. Jahrhundert brachte dem Wein keinen erhofften Aufschwung. Der Staat tat kaum etwas für den Weinbau, die Bauern waren auf sich selber gestellt und lebten oft am Existenzminimum – Investitionen in neue Kellertechnik und Züchtung blieben auf der Strecke. Eine Reblausplage fegte zwei Drittel der Rebfläche weg. Der Rückgang des Weinbaus war damit aber noch nicht beendet: Eine allgemeine Wirtschaftskrise und der zweite Weltkrieg hemmten den Weinbau in Deutschland ebenfalls. 1960 kam dann endlich frischer Wind in die Weinproduktion Deutschlands. Verbesserungen in der Kellertechnik, neue Züchtungen und die Schädlingsbekämpfung wurden vorangetrieben – allerdings brauchte der Imagewandel des Deutschen Edeltropfens auf dem internationalen Markt seine Zeit. Doch Deutschland hat es geschafft. Sie brillieren heute vor allem mit der Erntemenge, aus 102'000 Hektaren Weinanbaufläche generieren sie etwas mehr als 9 Millionen Hektoliter leichte, nicht komplexe Weine. Dabei ist Deutschland ein typisches Weissweinland. Von 140 Sorten sind 100 weiss, Riesling und Rivaner dominieren hier. Bei den übrigen 40 roten Sorten sticht der Spätburgunder heraus. Weinbau in Deutschland ist keine einfache Sache, wird er doch rund um den 50. Breitengrad (etwa Höhe von Frankfurt am Main) oder ein wenig südlich betrieben, was im internationalen Vergleich ungewöhnlich „nördlich“ ist. Das bedeutet für Winzer, dass sie Rebberge nur an besonders gut geschützten Stellen und in der Nähe von Flüssen aufbauen können. Wein ist in Deutschland deshalb kein Alltagsgetränk, sondern wird vor allem an speziellen Anlässen und Ereignissen getrunken – zum Beispiel, wenn deutsche Winzer in Zukunft wieder mal mit einer „Neuen Warmzeit“ beglückt werden...

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