Sessantanni 2014 0,75 l

Artikelnummer: 35856

Primitivo di Manduria DOP Feudi di San Marzano ist 1962 als enthusiastisches Projekt der zwei bekannten Weinbaufirmen Cantine San Marzano und Farnese gegründet worden.

Kategorie: Rotwein


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Beschreibung

Feudi di San Marzano ist 1962 als enthusiastisches Projekt der zwei bekannten Weinbaufirmen Cantine San Marzano und Farnese gegründet worden. Heute ist dieses Weingut eines der bekanntesten und mit Sicherheit das erfolgreichste in der Region Salento. Es zeigt auf, dass gute Qualitat und ein attraktiver Preis sich nicht widersprechen müssen. Die Weine werden modern gekeltert und sind durch ihre gute Qualitat und den Top-Preis sehr beliebte Weine. Der Primitivo di Manduria "Sessantanni" aus 60-jahrigen Reben, ein Powerwein, der zu den Besten aus seiner Traube gehört. Der Sessantanni wurde von der International Wine & Spirit Competition in London zum besten Estate Wine der Welt gekoren. Der Primitivo di Manduria "Sessantanni" (Sessantanni bezieht sich auf die 60 Jahre alten tief wurzelnden Primitivo Rebstöcken, die die Grundlage für diesen hervorragenden Wein bilden) ein Powerwein, der zu den Besten aus seiner Klasse gehört.

Merkmale


Art: Rotweine
Inhalt: 0,75 l
Jahrgang: 2014
Land: Italien
Passend zu einer Speise: RindPasta und PizzaWildKäseLamm
Region: Apulien
Traubensorte: 100% Primitivo (Rebstöcke sind mind. 60 Jahre alt)
Trinktemperatur: 15 - 18° C
Weinbauer: Feudi di san Marzano

Land

Italien – Das „Land des Weines"

Italien Amarone, Barolo, Brunello, Ripasso und Prosecco sind Weine, die heute überall auf der Welt grosses Ansehen geniessen. Dass es Italien soweit nach oben geschafft hat, verdankt das „Land des Weines“ nicht nur Frankreich und den Römern, sondern auch seiner eigenen Opferbereitschaft für den edlen Tropfen. Bereits die alten Griechen erkannten das Potential von Italien als zukünftiges Weinland und nannten es deshalb Ointria – das Land des Weines. Doch das Potential genutzt haben erst die Römer so richtig. Parallel zum Aufbau des römischen Reiches errichteten sie auch ein „Weinimperium“ in Italien - mit Pompeji als Weinhandelszentrum und Hauptproduzent. Denn Wein war für die Römer ein wichtiger Bestandteil ihres Alltags. Sie verstanden sich ausgezeichnet auf die Kunst der Weinzubereitung und würzten ihn mit Harz, Honig und Gewürzen, um ihn geschmacksvoller und länger haltbar zu machen. Auch literarisch wagten sich grosse römische Schriftsteller wie Cato an den Weinbau heran. So schrieb er unter anderem ein Buch darüber, wie man Wein gewinnbringend produzieren kann. Doch diese Unverzichtbarkeit auf Wein wurde den Römern etwa 79 v.Chr. , nach dem Ausbruch des Vesus, zum Verhängnis. Der Vulkanausbruch zerstörte dem Hauptlieferanten Pompeji jegliche Anbauflächen für Reben. Weinreserven wurden knapp, neue Lösungen mussten auf den Tisch. Statt auf Wein zu verzichten, gaben die Römer ganze Getreidefelder auf, um mehr Anbaufläche für Reben zu haben. So war zwar kurzfristig ihr geliebtes Getränk wieder verfügbar, dafür aber litten sie bald darauf unter einem Getreidemangel, der eine Hungersnot auslöste... Mit dem Zusammenbruch des römischen Reiches ging dann auch die Weinkultur in Italien für eine Weile „unter“. Erst Papst Paul III brachte im 14. Jahrhundert neuen Aufschwung in den italienischen Weinbau. Er verbannte französische Weine und führte die erste Katalogisierung eigener Weingüter durch. Doch so ganz konnte man nicht auf Frankreich verzichten. Im 19. Jahrhundert halfen die Franzosen beim Anbau einiger berühmten Sorten in Italien – unter anderem Nebbiolo, Brunello oder Sangiovese – und verhalfen so Italiens Weinlandschaft zum internationalen Durchbruch. Heute werden in Italien rund 2’000 Rebsorten auf zirka 850'000 Hektar kultiviert – die meisten Rebsorten der Welt. Davon sind viele autochthon, stammen also ursprünglich von Italien selber. Der Anbau so vieler verschiedener Sorten hat Italien vor allem der grossen Boden- und Klimavielfalt zu verdanken. Nützlich sind auch die Alpen, welche als Schutzschild vor schlechtem Wetter fungieren. Von den rund 60 Millionen Hektoliter Wein pro Jahr wird etwa ein Drittel exportiert – so viel wie nirgendwo sonst auf der Welt. Italien ist Weinexportweltmeister, was vielleicht auch ein wenig mit der Geschichte und der heutigen Trinkkultur in Italien zu tun hat. Wein war und ist in Italien ein „Alltagsgetränk“ und wird in kleinen Mengen zu Mahlzeiten getrunken. Grossartige Weingeniesser sind die Italiener nicht – aber dafür grossartige Weinmacher.

Region

Apulien – Der Spätzünder Italiens

Apulien Der „Ort des ewigen“ Frühlings floriert. Zwar besitzt Apulien kein typisches Wein-Aushängeschild, hat aber überall seine Finger drin. Und nimmt es sogar in Sachen Wein mit Deutschland auf. Tief im Süden Italiens an der adriatischen Küste liegt ein Gebiet, das Holland (rein karthographisch) ähnelt. In den Hochebenen und im Flachland Apuliens wächst bei trocken-heissem Klima und sehr wenig Niederschlag der meiste Wein Italiens. Nicht umsonst wird Apulien als „Weinkeller Italiens“ bezeichnet. Zusammen mit Sizilien produziert er den meisten Wein Italiens. Platz dafür hat Apulien genug: Mit 107000 Hektaren besitzt das südliche Wunderkästchen mehr Weinanbaufläche als ganz Deutschland. Tief verwurzelt in Kalk-, Lehm- oder Sandstein-Böden werden Weine produziert, die vor allem in Form von Massenweinen und Industriealkohol weiterverkauft werden. Die Lage und das Klima eignen sich dabei besonders für gehaltvolle Rotweine. Hervorzuheben sind hier vor allem der Primitivo (in Kalifornien auch als Zinfadel bekannt), Negroamaro und die Traubensorte Sangiovese, die vor allem für die Produktion von Chianti verwendet wird und in Italien die häufigste Rebsorte ist. Schon der Dichter Horaz (65 v. Chr.) nannte Apulien den „Ort des ewigen Frühlings“. Auf das Weinbusiness scheint das zuzutreffen. Die Region hat sich in den letzten Jahren rege entwickelt und modernisiert – Apulien steht in voller Blüte.

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