Weingut Fuchs
Schwarzriesling 2019 0,75 l - Weingut Fuchs

Der Schwarzriesling 2019 in der 0,75l Weinflasche kommt aus Deutschland, aus der Region Pfalz.

Dieser Rotwein vom "Weingut Fuchs" wurde aus der Weintraube Schwarzriesling hergestellt.

Der Wein passt ausgezeichnet zu Geflügel, Wild, Lamm, Kalb, Pasta und Pizza.

Der Histamingehalt bei diesem Wein wurde geprüft und war zum Zeitpunkt der durchgeführten Analyse 0,074 mg/l.


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Geschmack
Dieser Schwarzriesling mit seiner wunderschönen, rubinroten Farbe ist mild, aber nicht süss ausgebaut. Der Wein hat ein fruchtiges Aroma mit Nuancen von roten Früchten, darunter Kirsche, Himbeere und Johannisbeere. Die feine Frucht vereint sich mit der weichen Säure und der dezenten Süsse zu einem harmonischen, samtigen Rotwein.

Schwarzriesling zum Essen
Geniessen Sie den milden Schwarzriesling bei Zimmertemperatur. Er verträgt im Sommer auch leichte Kühlung.

Rebsorte
Der Schwarzriesling (franz. Pinot meunier) gehört zur Burgunderfamilie und ist ein enger Verwandter des Spätburgunders. Er ist keineswegs mit dem Riesling verwandt, wie der Name vermuten lassen könnte. Schwarzriesling reift sehr spät und beansprucht daher beste Lagen.

Schwarzriesling im Weingut Fuchs
Der Schwarzriesling liebt unsere kräftigen, tiefgründigen Löss-Lehm-Böden; das milde Klima unserer Region ermöglicht ihm volle Reife. Die Reben, aus denen wir diesen Wein gekeltert haben, gedeihen im Pfälzer Teil des Weinguts.


Art: Rotwein
Inhalt: 0,75 l
Jahrgang: 2019
Traubensorte: Schwarzriesling
Trinktemperatur: 16 - 18° C
Volumen: 11,0 %
Region: Pfalz
Weinbauer: Weingut Fuchs
Trinkreife: 2 - 5 Jahre
Passend zu einer Speise: Geflügel Pasta und Pizza Wild Lamm Kalb
Histamin: 0,074 mg/l
Land: Deutschland

Deutschland - Der Schatz im Norden

Deutschland Dort, wo viele aufgeben, fängt Deutschland an. Es besitzt nämlich die nördlichsten Weingebiete der Welt. Das typische Weissweinland musste sich aber nicht immer mit schwierigen klimatischen Bedingungen herumschlagen. In Deutschland gilt, wie an vielen anderen europäischen Orten auch, Kaiser Probus als Einführer des Weinbaus, der „Weiterführer“ war dann Karl der Grosse. Doch nicht nur Personen, auch das Klima beeinflusste den Weinbau im Mittelalter – genauer vom 9. bis zum 14. Jahrhundert – in Deutschland positiv. Die so genannte „Mittelalterliche Warmzeit“ bescherte dem damals Heiligen Römischen Reich ein besonders mildes Klima, die Durchschnittstemperatur war um ein Grad höher als im Allgemeinen und damit perfekt für das Gedeihen der Rebpflanze. Das war auch nötig, denn Wein wurde im Mittelalter viel getrunken. Er hatte den Vorteil, dass er aufgrund seines hohen Alkoholgehalts keimfreier und damit sauberer als Wasser war. Vor allem einheimischer Wein floss im Mittelalter in die Kehle der Deutschen. Das änderte sich während dem 30 jährigen Krieg schleichend. Die Konkurrenz aus Frankreich und Italien wuchs, deutscher Wein war im Überangebot vorhanden. Das zwang die Winzer zu Aufständen. Es floss Blut statt Wein und tausenden Bauern starben bei den Protesten. So wurde der Weinbau nach und nach vom lukrativeren Getreideanbau abgelöst. Auch das 18. Jahrhundert brachte dem Wein keinen erhofften Aufschwung. Der Staat tat kaum etwas für den Weinbau, die Bauern waren auf sich selber gestellt und lebten oft am Existenzminimum – Investitionen in neue Kellertechnik und Züchtung blieben auf der Strecke. Eine Reblausplage fegte zwei Drittel der Rebfläche weg. Der Rückgang des Weinbaus war damit aber noch nicht beendet: Eine allgemeine Wirtschaftskrise und der zweite Weltkrieg hemmten den Weinbau in Deutschland ebenfalls. 1960 kam dann endlich frischer Wind in die Weinproduktion Deutschlands. Verbesserungen in der Kellertechnik, neue Züchtungen und die Schädlingsbekämpfung wurden vorangetrieben – allerdings brauchte der Imagewandel des Deutschen Edeltropfens auf dem internationalen Markt seine Zeit. Doch Deutschland hat es geschafft. Sie brillieren heute vor allem mit der Erntemenge, aus 102'000 Hektaren Weinanbaufläche generieren sie etwas mehr als 9 Millionen Hektoliter leichte, nicht komplexe Weine. Dabei ist Deutschland ein typisches Weissweinland. Von 140 Sorten sind 100 weiss, Riesling und Rivaner dominieren hier. Bei den übrigen 40 roten Sorten sticht der Spätburgunder heraus. Weinbau in Deutschland ist keine einfache Sache, wird er doch rund um den 50. Breitengrad (etwa Höhe von Frankfurt am Main) oder ein wenig südlich betrieben, was im internationalen Vergleich ungewöhnlich „nördlich“ ist. Das bedeutet für Winzer, dass sie Rebberge nur an besonders gut geschützten Stellen und in der Nähe von Flüssen aufbauen können. Wein ist in Deutschland deshalb kein Alltagsgetränk, sondern wird vor allem an speziellen Anlässen und Ereignissen getrunken – zum Beispiel, wenn deutsche Winzer in Zukunft wieder mal mit einer „Neuen Warmzeit“ beglückt werden...

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Schwarzriesling 2019 0,75 l - Weingut Fuchs

Untenstehend können Sie den Untersuchungsbefund vom Labor Seibel öffnen:

➜ Wichtig: Die Histamin-Analysen werden unmittelbar vor oder nach der Abfüllung durchgeführt. Entsprechend beziehen sich die Analyse-Ergebnisse ausschliesslich und nur auf die überlassene Probe zum Zeitpunkt der gemachten Analyse.

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