Rodriguez Sanzo, Tempranillo 18 Monate im Whisky-Fass ausgebaut, Toro DO, 2017 0,75 l

Artikelnummer: 39139

Whisky-Wine: Was für ein unglaublich genialer Wein!

Der 100-prozentige Tempranillo wird 18 Monate lange in gebrauchten Whisky-Fässern ausgebaut. Der aromatische Toro überzeugt mit intensiven, leicht rauchigen Noten von schwarzen Schokolade und Früchten, insbesondere einer typischen Whisky Cherrynote. Trotz der Fülle ist der Wein trinkfreudig und saftig, mit einem aussergewöhnlichen Finale.

Kategorie: Rotwein


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Degustationsnotiz 100% Tempranillo; Ausbau 18 Monate in gebrauchten Whisky-Fässern.
"Sehr aromatischer Toro mit intensiven Noten von reifen schwarzen Früchten, Gewürzen, Schokolade und einem Touch Rauch. Im Mund strukturiert, samte Tannine, eine opulente Fülle an schwarzer Kirschfrucht, welche mit dieser typischen Whisky Cherrynote unterlegt ist. Diese Fülle an reifer Kirschfrucht ist so etwas von genial - gleichzeitig ist der Wein aber auch so trinkfreudig, saftig und zugänglich. Zum Schluss zeigt sich noch ein nicht mehr enden wohlendes Finale."
Man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus - was für ein aussergewöhnlich genialer Wein!
- Der Whisky reduzierte die Tannine des Fasses, somit konnten sich die Tannine der Tempranillo-Traube besser entfalten.
- Im Gaumen kommt der Wein sehr rund und geschmeidig daher.
- Die Aromen des Whisky-Fasses geben dem Wein eine zusätzliche Dimension.
* Verpackt in schöner Original-6er-Holzkiste. Eine tolle Geschenksidee! *

Weingeschmack: würzig-herb
Trinkreife: 3 - 35 Jahre
Inhalt: 0,75 l
Traubensorte: Tempranillo
Trinktemperatur: 16 - 18° C
Art: Rotwein
Land: Spanien
Volumen: 14,5 %
Weinbauer: Rodríguez Sanzo
Jahrgang: 2017

Spanien – das Land der Vielfalt

Spanien Spanien ist heute einer der wichtigsten Weinhersteller weltweit und hat die grösste Weinanbaufläche der Welt. Schon die alten Römer liebten den kräftigen, spanischen Wein und kurbelten mit dem Export des „Rebensafts“ die Entstehung spanischer Weingüter an. Doch Spanien verbuchte im Weinbau nicht immer nur Hochs.

Die „Weingeschichte“ Spaniens beginnt früh. Vor rund 3'000 Jahren machten sich die Phönizier an den Aufbau eines Weinimperiums. Mit der Stadt Cádiz und dessen Hafen entstand das erste grosse Weinhandelszentrum Spaniens. Schon die Römer wussten den spanischen Wein unglaublich zu schätzen und förderten den Export des spanischen Weines in ihr eigenes Reich. Mit der Einwanderung der Moslems und deren Machtübernahme ging die Kunst des Weinbaus dann beinahe verloren – schliesslich durften sie keinen Alkohol trinken, und bauten deswegen auch keinen an. Doch die Rückeroberung Spaniens durch die katholische Kirche brachte die Notwendigkeit, Wein für die Messe zu produzieren, wieder zurück. Im 16. Jahrhundert exportierte Spanien gar die ersten Reben und Weine nach Amerika. Doch die Natur machte Spaniens neuem Aufschwung in Sachen Wein einen Strich durch die Rechnung. Eine Reblaus zerstörte Mitte des 19. Jahrhunderts grosse Teile der Weingebiete Westeuropas. Neben Spanien war vor allem auch Frankreich betroffen. Nur der Region „La Rioja“ blieb die Reblaus fern und zog so französische Winzer nach Spanien. Mit ihnen wanderte auch das nötige Wissen und moderne Winzertechnik nach Spanien aus. Wieder sah es gut aus für den spanischen Weinbau, doch der Bürgerkrieg (1936-1939) und der 2. Weltkrieg zerstörten einen Grossteil der Weingüter.

Das Stehaufmännchen Spanien liess sich jedoch nicht unterkriegen und wagte einen völligen Neuanfang in Sachen Wein. Mit Erfolg. Spanien hat heute die grösste Rebanbaufläche der Welt (ca. 1,2 Millionen Hektaren). Das ist rund 1/3 der gesamten Rebfläche Europas. Der Weinbau ist ausserdem einer der wichtigsten Wirtschaftssektoren für Spanien und produziert mit rund 5'000 Bodegas (Weingüter) mehr als 40 Millionen Hektoliter Wein pro Jahr. Nach Italien ist Spanien sogar das zweitgrösste Weinexportland. Zur Qualitätskontrolle wurde das Label D.O (Denominación de Origen) eingeführt, dass Spanien rund 65 Bodegas verteilt hat.

Durch das vielfältige Klima entstehen in Spanien die unterschiedlichsten Weine. Im kalten, feuchten Norden werden Rot- und Weissweine kultiviert, aus denen der typische, spanische Wein entsteht: kräftig und alkoholhaltig. Der Süden bietet mit seinem heissen und trockenen Klima viel Süsses, so Dessertweine wie Sherry oder Málaga. Spanien gab nie auf – und hat gewonnen!

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