Quinta de la Rosa red wine 2016 0,75 l - Quinta de la Rosa

Artikelnummer: 37329

Die ausgeprägte und für die Rotweine von Quinta de la Rosa typische Blumigkeit kommt im Bouquet mit Noten von Veilchen, Lavendel und Flieder sehr schön zum Ausdruck. Die robusten Gerbstoffe sind im kräftigen Körper gut integriert und geben dem Wein Dichte und Struktur. Die Fruchtkomponente ist mit Kirsche, Cassisgelee und Dörrpflaume leicht dominanter als die Würzigkeit mit Noten von weissem Pfeffer, Kardamom und Muskatnuss. Sein intensiver Geschmack lässt ihn zum idealen Begleiter von kräftigen Speisen werden.

Kategorie: Rotwein


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Nach der manuellen Lese werden die Trauben entrappt und kommen sortengetrennt zur Fermentation in grosse Stahltanks. Die Vergärung erfolgt temperaturkontrolliert bei 24-28° C und dauert zwischen fünf und sieben Tage. Danach verbleibt der Jungwein noch für einige Zeit an der Maische, bevor er abgepresst wird. Zur weiteren Reifung gelangt er später für rund 12 Monate in neue und bereits gebrauchte französische Barriques. Die verschiedenen Traubensorten werden erst vor der Abfüllung assembliert.

Art: Rotwein Rotweine
Inhalt: 0,75 l
Jahrgang: 2016
Land: Portugal
Region: DOURO
Traubensorte: Touriga Nacional, Touriga Franca, Tinta Roriz, Souzão
Trinkreife: 2 - 6 Jahre
Trinktemperatur: 16 - 18° C
Volumen: 13,5 %
Weinbauer: Quinta de la Rosa

Portugal – Englands Rettung und Verschluss der halben Welt

Portugal Portugal war lange in der Senke, was Wein anbelangt. Erst durch das Weltmachtsbestreben Englands konnten sie sich einen Vorteil im Weinhandel schaffen – und gewannen so immer mehr Kunden. Portugal wurde aber auch noch von anderen Glücksfällen heimgesucht.

Am Anfang tat sich nicht viel in Portugals Weingeschichte. Die Phönizier, Griechen und Römer pflanzten zwar fleissig, verfolgten aber kaum Ambitionen für den Wein auf der Iberischen Halbinsel. Auch unter maurischer Herrschaft passierte nicht viel. Es sah düster aus für den Wein aus Portugal. Erste „Hochkonjunkturen“ für den Wein lassen sich im 12. Jahrhundert feststellen, als König Dom Dinis – auch Bauernkönig genannt – den Weinbau und die Landwirtschaft so stark ankurbelte, dass er damit eine Unmenge an Geld verdiente. Dieses verwendete er für den Aufbau einer Handelsflotte, was später die Basis für den Aufstieg zur Weltmacht war. Ein weiterer Glücksfall in Portugals Weingeschichte war der englische König William III 1693. Wegen Grossmachtsbestreben setzte er hohe Zölle auf französischen Wein an, ohne sich zu überlegen, wie sein Volk weiterhin an den geliebten Edeltropfen kommen sollte. Englische Weinhändler waren im Engpass, suchten Ausweichmöglichkeiten... und fanden das im Weinbereich etwas unscheinbare Portugal als neuen Lieferanten. Besondern beigetragen hat dem regen Handel zwischen Portugal und England die Entdeckung des Portweins im Landesinneren (siehe Douro). So konnte auf Frankreich und nicht auf den Wein verzichtet werden – eine gute Lösung für alle Parteien, ausser für Frankreich natürlich.

Portugal als Weinland bietet viele Gegensätze. Im kühleren Norden gedeihen leichte Weissweine nach neuen Methoden, während im Landesinneren schwere Rotweine nach alten Traditionen angepflanzt werden. 500 autochthone Sorten darf Portugal zu seinem eigen zählen – im weltweiten Vergleich eine ganze Menge. Im Roten Bereich sind hier Sorten wie Alfrocheiro, Tinta Roriz oder Baga massgebend, im weissen Bereich Alvarinho, Avesso, Azal und Bical. Sie alle werden auf einer Fläche von 250'000 Hektar angepflanzt, was jedes Jahr sechs bis sieben Millionen Hektoliter Wein ergibt. Zu den namhaften Weinen Portugals zählen auf jeden Fall der Portwein (siehe Douro) und der Vinho Verde, der weisse Bruder des normalerweise roten Portweins. Vinho Verde ist ein leichter frischer Wein, der mit etwas Zucker gesüsst wird und sofort getrunken werden soll. Neben Portwein hat Portugal aber vor allem noch einen Grossen auf dem Markt: Madeira, Branntwein von der gleichnamigen Insel.

Portugal gehört vielleicht nicht zur weltweiten Weinspitze, dafür trumpft es beim Verschluss auf. Nirgendwo auf der Welt werden so viele Korken produziert wie in Portugal. In jeder zweiten Weinflasche, egal von wo aus der Welt, steckt ein portugiesischer Korken. Ausserdem befinden sich 31 Prozent der Korkeichenbestände der gesamten Erdkugel auf Portugals Boden. Vielleicht ist nicht Portugal drin, verschlossen ist es aber in vielen Fällen von Portugal.

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