Pomerol AOC 2015 0,75 l - Porte Chic

Artikelnummer: 39386

Der Pomerol AOC 2015 in der 0,75l Weinflasche kommt aus Frankreich, aus der Region Bordeaux.

Dieser Rotwein wurde von "Porte Chic" hergestellt.

Kategorie: Rotwein


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Grandioses Debüt aus Pomerol.

Das Weingut liegt noch direkt im Ort Libourne neben La Pointe und ist perfektes und typisches Pomerol-Weinterroir. Vor wenigen Jahren war hier noch eine Pferderennbahn, jetzt ist es wieder ein Weinberg. 2009 wurde neu bepflanzt, die Familie Trocard erhielt dafür den Zuschlag. Der Weinberg als Land und Erdreich war komplett ausgeruht, weil er ja lange nicht genutzt wurde. 75% Merlot, 20% Cabernet Franc und 5% Cabernet Sauvignon. Im Pomerol ist 2015 zweifellos ein besonders grosser Jahrgang. Das sieht man daran, dass auch diverse bisher noch wenig bekannte Weingüter grandiose Weine erzeugt haben. Grosse Pomerol waren lange Zeit beinahe unerschwinglich. Jetzt gibt es plötzlich einige sehr erschwingliche Weine, die sich vor den Grossen in keiner Art und Weise verstecken müssen. Was hier aus dem Glas duftet, ist Pomerol der sinnlichen Art, rote und schwarze Beeren strahlen um die Wette, da ist schon sehr viel Tiefe drin, nebst wunderschöner Würze ist auch ein Hauch schwarze Trüffel mit im Spiel, ein himmlisches Parfüm. Samtiger Gaumen, Extraktsüsse und frische Frucht sind schön in der Balance, tänzerisch verspielte Aromatik, weiblich elegante Stilistik, ein absolut köstlicher Wein, geht wunderschön in die Länge. --- Heiner Lobenberg: Das ist ein grandioses Debüt in Pomerol, eine Top-Empfehlung. Dieser Wein hat sicherlich ein Alterungspotenzial von 10-15 Jahren. Aber es ist eher die Perfektion in Eleganz, so unglaublich fein und schön. 93-94+/100


Inhalt: 0,75 l
Volumen: 13,0 %
Region: Bordeaux, Pomerol
Weinbauer: Porte Chic
Trinktemperatur: 16 - 18° C
Art: Rotwein
Land: Frankreich
Jahrgang: 2015

Frankreich – Von Geniessern für Geniesser

Frankreich Leben wie Gott in Frankreich - das hat wahrscheinlich nicht nur mit dem angenehmen Klima und dem guten Essen zu tun, sondern auch mit dem Wein. Doch nicht alles in der französischen „Weinvergangenheit“ ist so geniessbar...

Frankreich ist ein relativ junges Weinland, kann aber dennoch auf eine beträchtliche Weingeschichte zurückblicken. Schon die Griechen brachten 600 v. Chr. den Wein nach Frankreich, den ersten grossen „Weinboom“ lösten aber dann die Römer aus. Sie verbreiteten den Weinbau zuerst im Rhôhnetal, von wo er sich schnell über ganz Frankreich ausdehnte. Gesetzlich verordnet wurde der Weinbau erstmals durch Karl den Grossen im 3. Jahrhundert. Aber auch die religiöse Komponente spielt in Frankreichs Weingeschichte eine wichtige Rolle. Der Orden der Zisterzienser (Gründung 1098) legte Wert auf die Kombination des richtigen Bodens mit der passenden Sorte und verbesserte so die Weinherstellung beträchtlich. Ein Benediktinermönch prägte die heutige Weinherstellung aber ganz besonders. Dom Pierre Pérignon „erfand“ das „Assemblage“ – das gekonnte Verschneiden von Weinen. Diese zwei Komponenten waren die Ursprünge der heutigen französischen Weinphilosophie „terroir“. Diese besagt, dass der Wein einen bestimmten Charakter aufgrund des Bodens und des Klimas bekommt. Winzer aus aller Welt orientieren sich an diesem Grundsatz – in Frankreich wird der Wein so strikte nach diesen Regeln hergestellt, dass es als eines der am strengsten kontrollierten Länder gilt, was den Weinbau betrifft.

Doch nicht nur Religion, auch Revolution brachte den Weinbau in Frankreich entscheidend weiter. Die französische Revolution (1789-1799) brachte den gesellschaftlichen Aufstieg des Bürgertums hervor, was dem Wein viele neue Kunden bescherte und die Wirtschaft ankurbelte. Bis hier hin ist die Weingeschichte Frankreichs durchaus gut geniessbar – weniger genussvoll sind jedoch die 1860er Jahre. Frankreich war Ausgangspunkt einer der grössten Weinbaukatastrophen aller Zeit, die Reblaus plage. Sie zerstörte in Frankreich drei Fünftel der gesamten Rebfläche.

Doch heute hat sich Frankreich erholt, kann sich in Sachen Weinbau zu den Spitzenreitern zählen. Dies, weil das Land schon früh auf Qualität und nicht auf Quantität setzte und eine strikte Linie – die „terroir“-Philosophie – verfolgt. Auf rund 895'000 Hektar stellen sie 46 Millionen Hektoliter Wein her, von dem sie zwei Drittel selber trinken. Denn Wein ist in Frankreich ein Grundnahrungsmittel und gehört zu jeder grossen Mahlzeit. Man sagt, dass in den Weinen ein Stück französische Seele sei. Und die Seele lässt sich eben nicht leichten Herzens verkaufen...
Frankreich hat sich dem Rotwein verschrieben, 70 Prozent Rotweinsorten werden angebaut, darunter klingenden Namen wie Merlot, Grenache und Cabernet Sauvignon. Bei den Weissweinen sticht der Chardonnay hervor. Weinanbaugebiete in Frankreich sind weltbekannt. Erwähnt seien hier Bordeaux, Burgund und natürlich Champagne, wo der berühmte gleichnamige Schaumwein hergestellt wird. Frankreich weiss, wie man geniesst und was man geniessen sollte.

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