Petite Arvine 2015 0,375 l - Charles Bonvin SA / André Darbellay

Artikelnummer: 37132

Ein Walliser Botschafter, der überzeugt: kompakt, stoffig und kraftvoll. Die Vielschichtigkeit der Aromen reicht von Pink Grapefruit, Rhabarber und Aprikose über Zitronenmelisse, Ingwer, Oregano bis hin zu betörenden Blütendüften. Sein Geschmack zeigt sich ebenso komplex und lang anhaltend. Die für Petite Arvine typische Salzigkeit zieht sich mit einer feinen, durchaus angenehmen Bitternote bis zum Abgang hin durch.

Kategorie: Weisswein


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Die Trauben werden nach der Handlese schonend gepresst. Die Gärung bei kontrollierter Temperatur und der Ausbau finden im Edelstahltank statt. Während des Ausbaus wird der Jungwein auf der Hefe belassen, die regelmässig aufgerührt wird (sogenannte Bâtonnage), um dem Wein Fülle und Komplexität zu verleihen.

Art: Weisswein
Inhalt: 0,375 l Kleinflasche
Jahrgang: 2015
Land: Schweiz
Region: Wallis
Traubensorte: Petite Arvine
Trinkreife: 1 - 5 Jahre
Trinktemperatur: 10 - 12° C
Volumen: 13,5 %
Weinbauer: Charles Bonvin SA / André Darbellay

Schweiz – Klein, aber fein

Schweiz Ist der Anfang des Schweizer Weines auch nur ein Ratespiel, weiss man zumindest über heute eines ganz klar: Schweizer Weine sind eine Delikatesse und auf dem Weinmarkt sehr gefragt. Trotz diesem jetzigen „Begehrtsein“ verlor der Wein in der Vergangenheit viel Anbaufläche wegen Mensch und Tier.

Die Weingeschichte in der Schweiz ist zumindest am Anfang eine ziemlich vernebelte Sache. Waren es nun die Griechen oder die Römer, die den Wein in die Schweiz brachten? Welche Sorten wurden damals angepflanzt? Historische Sicherheit gibt es erst im 6. Jahrhundert. In der Waadt wurde dann erstmals Wein kultiviert, das zumindest besagen die Traubenkernen, die bei Ausgrabungen in der Waadt gefunden wurden. Sicher ist, dass es die Zisterziensermönche waren, die sich mit dem Kloster Dézaley ein erstes kleines Weingebiet in der Schweiz aufbauten.

Das friedliche Weinbauglück währte nicht lange, die erste Krise im 17. Jahrhundert liess nicht auf sich warten. Das Rhônetal in Frankreich war mit dem Weinbau bereits weiterentwickelter als die Schweiz, der Import war also naheliegender, als sich selber mühsam in den Weinanbau zu vertiefen. Die nächsten Steine auf dem Weg zur erfolgreichen Weinproduktion fanden sich im 19. Jahrhundert, wo die Reblauskrankheit auch die Schweiz erwischte. Ausserdem stahl die Bebauung der Seeufer dem Rebbau wichtige Anbaufläche, was in einer Reduktion von 33 Hektar runter auf 12, 5 Hektar resultierte. Doch die Schweiz überwand auch diese Krise. Allerdings dauerte es – wie beim Schweizer Frauenstimmrecht – eine ganze Weile, bis erste Qualitätsbestimmungen und Regeln für Schweizer Weine in die Wege geleitet wurden. Das Wallis führte 1990 als erstes Gebiet in der Schweiz eine Qualitätshierarchie für Wein ein.

Die Schweiz, mit 15'000 Hektar Weinbaufläche relativ klein, ist eines der gebirgigsten Gebiete in Europa und eine geografische Herausforderung für alle Winzer. Die Nachfrage nach Schweizer Wein ist in der eigenen Bevölkerung ziemlich gross. Wein wird in der Schweiz nämlich vor allem zu speziellen Anlässen getrunken, so am Wochenende oder an Festen. Da will ein Schweizer gute Weinqualität und Eigenes im Glas haben. Die grosse Nachfrage kann von den Weingebieten knapp gedeckt werden – die Folge sind teure Schweizer Edeltropfen. Exportiert werden lediglich ein bis zwei Prozent. Der Schweizer Weinbau ist klein gehalten und bedient vor allem die Einheimischen – diese dafür aber umso besser.
 

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