P Peissy AOC 2016 0,75 l - Grand' Cour - Pellegrin

Der P Peissy AOC 2016 in der 0,75l Weinflasche kommt aus Schweiz, aus der Region Genf.

Dieser Rotwein von "Grand' Cour - Pellegrin" wurde aus der Weintraube Pinot Noir hergestellt.


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Artikelnummer: 40233



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Strahlendes, funkelndes Rubinrot. Burgundisch geprägt, tief und komplex. Reife Walderdbeeren, wilde Weichseln und frische Himbeeren, gepaart mit würzigen Komponenten, die an schwarzen Pfeffer, Minze, Lakritze und Cassis erinnern. Das ganze Bündel wird von einer sensationellen Mineralität getragen. Einfach genial! Am Gaumen zeigt sich der perfekte Holzeinsatz, die Pinot-Legende wirkt keine Sekunde opulent. Im Gegenteil: Sie zeigt fast endlos Eleganz und Struktur. Lang im Abgang mit hoher Extraktsüsse, endet harmonisch und anhaltend. Einer der allerbesten Pinot-Noir-Vertreter der Schweiz. Erinnert an einen ganz grossen Burgunder der Côte de Nuits.  


Art: Rotwein
Ausbau: 24 Monate in französischen 400l Barriques
Inhalt: 0,75 l
Jahrgang: 2016
Traubensorte: Pinot noir
Region: Genf, Peissy
Weinbauer: Grand' Cour - Pellegrin
Land: Schweiz

Schweiz – Klein, aber fein

Schweiz Ist der Anfang des Schweizer Weines auch nur ein Ratespiel, weiss man zumindest über heute eines ganz klar: Schweizer Weine sind eine Delikatesse und auf dem Weinmarkt sehr gefragt. Trotz diesem jetzigen „Begehrtsein“ verlor der Wein in der Vergangenheit viel Anbaufläche wegen Mensch und Tier.

Die Weingeschichte in der Schweiz ist zumindest am Anfang eine ziemlich vernebelte Sache. Waren es nun die Griechen oder die Römer, die den Wein in die Schweiz brachten? Welche Sorten wurden damals angepflanzt? Historische Sicherheit gibt es erst im 6. Jahrhundert. In der Waadt wurde dann erstmals Wein kultiviert, das zumindest besagen die Traubenkernen, die bei Ausgrabungen in der Waadt gefunden wurden. Sicher ist, dass es die Zisterziensermönche waren, die sich mit dem Kloster Dézaley ein erstes kleines Weingebiet in der Schweiz aufbauten.

Das friedliche Weinbauglück währte nicht lange, die erste Krise im 17. Jahrhundert liess nicht auf sich warten. Das Rhônetal in Frankreich war mit dem Weinbau bereits weiterentwickelter als die Schweiz, der Import war also naheliegender, als sich selber mühsam in den Weinanbau zu vertiefen. Die nächsten Steine auf dem Weg zur erfolgreichen Weinproduktion fanden sich im 19. Jahrhundert, wo die Reblauskrankheit auch die Schweiz erwischte. Ausserdem stahl die Bebauung der Seeufer dem Rebbau wichtige Anbaufläche, was in einer Reduktion von 33 Hektar runter auf 12, 5 Hektar resultierte. Doch die Schweiz überwand auch diese Krise. Allerdings dauerte es – wie beim Schweizer Frauenstimmrecht – eine ganze Weile, bis erste Qualitätsbestimmungen und Regeln für Schweizer Weine in die Wege geleitet wurden. Das Wallis führte 1990 als erstes Gebiet in der Schweiz eine Qualitätshierarchie für Wein ein.

Die Schweiz, mit 15'000 Hektar Weinbaufläche relativ klein, ist eines der gebirgigsten Gebiete in Europa und eine geografische Herausforderung für alle Winzer. Die Nachfrage nach Schweizer Wein ist in der eigenen Bevölkerung ziemlich gross. Wein wird in der Schweiz nämlich vor allem zu speziellen Anlässen getrunken, so am Wochenende oder an Festen. Da will ein Schweizer gute Weinqualität und Eigenes im Glas haben. Die grosse Nachfrage kann von den Weingebieten knapp gedeckt werden – die Folge sind teure Schweizer Edeltropfen. Exportiert werden lediglich ein bis zwei Prozent. Der Schweizer Weinbau ist klein gehalten und bedient vor allem die Einheimischen – diese dafür aber umso besser.
 

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