Magnus AOC Graubünden 2016 1,5 l - Gubler-Möhr Matthias & Sina

Der Magnus AOC Graubünden 2016 in der 1,5l Weinflasche kommt aus Schweiz, aus der Region Graubünden.

Dieser Rotwein von "Gubler-Möhr Matthias & Sina" wurde aus der Weintraube Pinot Noir hergestellt.


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Unvergleichliche Eleganz in der Magnumflasche.

18 Monate auf dem Weingut in der Magnumflasche gelagert. Erster Jahrgang 2013. Stelleibofel heisst diese 2ha grosse Einzellage, welche 1990, 91, 92 bepflanzt wurde. Der obere Teil mit den 1992 gepflanzten Reben, ergibt immer ein sehr eigenständiger, grosser Wein, für welchen auch nur die grosse Flasche = Magnum gerecht werden konnte. Diese Lage wird immer im 350l Holzfass ausgebaut. Die Mengen pendelt zwischen 500 und 1000 Magnumflaschen. Der Ganztraubenanteil ist zwischen 40 bis 60%, je nach Jahrgang. Ein gigantisch tiefgründiges Bouquet eröffnet sich im Glas. Eine schon fast ätherische Würze steigt empor. Nobel das Duftbild mit diesem herrlichen Mix aus rot- und schwarzbeeriger Frucht. Was für ein Druck, welcher der Wein am Gaumen zeigt. Nur von Dichte zu sprechen wäre falsch, denn hier haben wir diese unvergleichliche Eleganz dank der rassigen Säure. Alles erstrahlt in absoluter Harmonie und Balance - so unbeschreiblich kraftvoll und nobel zugleich. Ein Pinot welcher die Herzen aller Freaks höherschlagen lässt.


Art: Rotwein
Ausbau: Im 350l Holzfass ausgebaut.
Inhalt: 1,5 l Grossflasche
Jahrgang: 2016
Traubensorte: Pinot noir
Trinktemperatur: 16 - 18° C
Region: Graubünden
Weinbauer: Gubler-Möhr Matthias & Sina
Land: Schweiz

Schweiz – Klein, aber fein

Schweiz Ist der Anfang des Schweizer Weines auch nur ein Ratespiel, weiss man zumindest über heute eines ganz klar: Schweizer Weine sind eine Delikatesse und auf dem Weinmarkt sehr gefragt. Trotz diesem jetzigen „Begehrtsein“ verlor der Wein in der Vergangenheit viel Anbaufläche wegen Mensch und Tier.

Die Weingeschichte in der Schweiz ist zumindest am Anfang eine ziemlich vernebelte Sache. Waren es nun die Griechen oder die Römer, die den Wein in die Schweiz brachten? Welche Sorten wurden damals angepflanzt? Historische Sicherheit gibt es erst im 6. Jahrhundert. In der Waadt wurde dann erstmals Wein kultiviert, das zumindest besagen die Traubenkernen, die bei Ausgrabungen in der Waadt gefunden wurden. Sicher ist, dass es die Zisterziensermönche waren, die sich mit dem Kloster Dézaley ein erstes kleines Weingebiet in der Schweiz aufbauten.

Das friedliche Weinbauglück währte nicht lange, die erste Krise im 17. Jahrhundert liess nicht auf sich warten. Das Rhônetal in Frankreich war mit dem Weinbau bereits weiterentwickelter als die Schweiz, der Import war also naheliegender, als sich selber mühsam in den Weinanbau zu vertiefen. Die nächsten Steine auf dem Weg zur erfolgreichen Weinproduktion fanden sich im 19. Jahrhundert, wo die Reblauskrankheit auch die Schweiz erwischte. Ausserdem stahl die Bebauung der Seeufer dem Rebbau wichtige Anbaufläche, was in einer Reduktion von 33 Hektar runter auf 12, 5 Hektar resultierte. Doch die Schweiz überwand auch diese Krise. Allerdings dauerte es – wie beim Schweizer Frauenstimmrecht – eine ganze Weile, bis erste Qualitätsbestimmungen und Regeln für Schweizer Weine in die Wege geleitet wurden. Das Wallis führte 1990 als erstes Gebiet in der Schweiz eine Qualitätshierarchie für Wein ein.

Die Schweiz, mit 15'000 Hektar Weinbaufläche relativ klein, ist eines der gebirgigsten Gebiete in Europa und eine geografische Herausforderung für alle Winzer. Die Nachfrage nach Schweizer Wein ist in der eigenen Bevölkerung ziemlich gross. Wein wird in der Schweiz nämlich vor allem zu speziellen Anlässen getrunken, so am Wochenende oder an Festen. Da will ein Schweizer gute Weinqualität und Eigenes im Glas haben. Die grosse Nachfrage kann von den Weingebieten knapp gedeckt werden – die Folge sind teure Schweizer Edeltropfen. Exportiert werden lediglich ein bis zwei Prozent. Der Schweizer Weinbau ist klein gehalten und bedient vor allem die Einheimischen – diese dafür aber umso besser.
 

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