Lo Grafion 2012 0,375 l - Caves des Cailles / Cédric Flaction

Artikelnummer: 36593

Kräftiges, dunkles Violett-Schwarz, in der Nase erdig mit feinem Duft nach Kaffee, Unterholz, Vanille und Trüffel. Am Gaumen präsentiert er sich warm, fruchtig und kraftvoll mit präsenten, kräftigen Tanninen.

Kategorie: Rotwein


23,50 CHF

inkl. 7,7% MwSt., zzgl. Versand (Weinflaschen)

verfügbar

Lieferzeit: 2 - 3 Werktage

Fl.


Beschreibung

Nach der, wegen der steilen Lagen sehr aufwendigen, Handlese werden die Trauben entrappt und für 2 Tage kalt eingemaischt. Die darauf folgende Fermentation dauert ca. 5-7 Tage, danach bleibt der Jungwein für weitere 90 Tage im Stahltank auf der Maische und wird dabei, um eine gute Extraktion der Farb- und Geschmacksstoffe zu erreichen, des öfteren wieder über den Tresterhut gepumpt. Nach der schonenden Pressung bekommt der Wein seinen letzten Schliff bei der 12- monatiger Lagerung in je zur Hälfte neuen und 1-jährigen Barrique. Der Name kommt aus dem Unterwalliser Dialekt (Patois) und bedeutet Schwarze Kirsche.

Merkmale


Art: Rotwein Rotweine
Inhalt: 0,375 l Kleinflasche
Jahrgang: 2012
Land: Schweiz
Region: Wallis
Traubensorte: Merlot, Tempranillo
Trinkreife: 3 - 12 Jahre
Trinktemperatur: 16 - 18° C
Volumen: 13,5 %
Weinbauer: Caves des Cailles / Cédric Flaction

Land

Schweiz – Klein, aber fein

Schweiz Ist der Anfang des Schweizer Weines auch nur ein Ratespiel, weiss man zumindest über heute eines ganz klar: Schweizer Weine sind eine Delikatesse und auf dem Weinmarkt sehr gefragt. Trotz diesem jetzigen „Begehrtsein“ verlor der Wein in der Vergangenheit viel Anbaufläche wegen Mensch und Tier.

Die Weingeschichte in der Schweiz ist zumindest am Anfang eine ziemlich vernebelte Sache. Waren es nun die Griechen oder die Römer, die den Wein in die Schweiz brachten? Welche Sorten wurden damals angepflanzt? Historische Sicherheit gibt es erst im 6. Jahrhundert. In der Waadt wurde dann erstmals Wein kultiviert, das zumindest besagen die Traubenkernen, die bei Ausgrabungen in der Waadt gefunden wurden. Sicher ist, dass es die Zisterziensermönche waren, die sich mit dem Kloster Dézaley ein erstes kleines Weingebiet in der Schweiz aufbauten.

Das friedliche Weinbauglück währte nicht lange, die erste Krise im 17. Jahrhundert liess nicht auf sich warten. Das Rhônetal in Frankreich war mit dem Weinbau bereits weiterentwickelter als die Schweiz, der Import war also naheliegender, als sich selber mühsam in den Weinanbau zu vertiefen. Die nächsten Steine auf dem Weg zur erfolgreichen Weinproduktion fanden sich im 19. Jahrhundert, wo die Reblauskrankheit auch die Schweiz erwischte. Ausserdem stahl die Bebauung der Seeufer dem Rebbau wichtige Anbaufläche, was in einer Reduktion von 33 Hektar runter auf 12, 5 Hektar resultierte. Doch die Schweiz überwand auch diese Krise. Allerdings dauerte es – wie beim Schweizer Frauenstimmrecht – eine ganze Weile, bis erste Qualitätsbestimmungen und Regeln für Schweizer Weine in die Wege geleitet wurden. Das Wallis führte 1990 als erstes Gebiet in der Schweiz eine Qualitätshierarchie für Wein ein.

Die Schweiz, mit 15'000 Hektar Weinbaufläche relativ klein, ist eines der gebirgigsten Gebiete in Europa und eine geografische Herausforderung für alle Winzer. Die Nachfrage nach Schweizer Wein ist in der eigenen Bevölkerung ziemlich gross. Wein wird in der Schweiz nämlich vor allem zu speziellen Anlässen getrunken, so am Wochenende oder an Festen. Da will ein Schweizer gute Weinqualität und Eigenes im Glas haben. Die grosse Nachfrage kann von den Weingebieten knapp gedeckt werden – die Folge sind teure Schweizer Edeltropfen. Exportiert werden lediglich ein bis zwei Prozent. Der Schweizer Weinbau ist klein gehalten und bedient vor allem die Einheimischen – diese dafür aber umso besser.
 

Region

Bewertungen (0)

Durchschnittliche Artikelbewertung

Geben Sie die erste Bewertung für diesen Artikel ab und helfen Sie Anderen bei der Kaufenscheidung:

Frage zum Produkt

Frage zum Produkt



4.79 / 5.00 of 103 weinbestellung.ch customer reviews | Trusted Shops