La Torre Navarra DO 2016 0,75 l - Pago de Cirsus

Der La Torre Navarra DO 2016 in der 0,75l Weinflasche kommt aus Spanien, aus der Region Navarra.

Dieser Rotwein von "Pago de Cirsus" wurde aus den Weintrauben Tempranillo und Syrah hergestellt.


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La Torre - Ein Meilenstein von Pago de Cirsus.

50% Tempranillo, 50% Syrah; Ausbau 14 Monate im Barrique. 19/20 Punkte, unter 20 Franken! Nach der grossen Erfolgsgeschichte mit dem Jahrgang 2015 (unser «Rotwein des Jahres 2018») waren wir gespannt, wie sich der 2016er präsentieren würde. Bereits beim ersten Hinriechen überzeugt er sofort. Das Bouquet scheint gegenüber dem 2015er sogar noch etwas dichter und fülliger zu sein. Dunkles Purpur, sehr dicht. In der Nase geballte Intensität an Frucht und Kräutern, dazu zarte florale Noten im Hintergrund. Kirsche, Brombeere, Cassis, mit zarten Rauchnoten hinterlegt. Das Geniale an diesem Wein ist diese perfekte Balance zwischen Dichte und Leichtigkeit, die grösstes Trinkvergnügen bietet. Am Gaumen zeigt er sich anmutig, cremig weich und mit einem herrlichen Schmelz unterlegt, der die Fruchtaromen geschmeidig zart über den Gaumen legt. Das Holz ist bestens integriert und wirkt nie vordergründig. Ein ultrafeines Tanningerüst und eine gute Säurestruktur bilden das ideale Rückgrat des La Torre. Zum Abschluss kommen immer mehr Kräuteraromen zum Vorschein, die noch lange präsent sind. Auch im 2016 gehört er zum Besten, was die spanische Weinwelt zu bieten hat.


Art: Rotwein
Ausbau: 14 Monate im Barrique
Inhalt: 0,75 l
Jahrgang: 2016
Traubensorte: Tempranillo, Syrah
Trinktemperatur: 14 - 16° C
Volumen: 14,5 %
Region: Navarra
Weinbauer: Pago de Cirsus
Land: Spanien

Spanien – das Land der Vielfalt

Spanien Spanien ist heute einer der wichtigsten Weinhersteller weltweit und hat die grösste Weinanbaufläche der Welt. Schon die alten Römer liebten den kräftigen, spanischen Wein und kurbelten mit dem Export des „Rebensafts“ die Entstehung spanischer Weingüter an. Doch Spanien verbuchte im Weinbau nicht immer nur Hochs.

Die „Weingeschichte“ Spaniens beginnt früh. Vor rund 3'000 Jahren machten sich die Phönizier an den Aufbau eines Weinimperiums. Mit der Stadt Cádiz und dessen Hafen entstand das erste grosse Weinhandelszentrum Spaniens. Schon die Römer wussten den spanischen Wein unglaublich zu schätzen und förderten den Export des spanischen Weines in ihr eigenes Reich. Mit der Einwanderung der Moslems und deren Machtübernahme ging die Kunst des Weinbaus dann beinahe verloren – schliesslich durften sie keinen Alkohol trinken, und bauten deswegen auch keinen an. Doch die Rückeroberung Spaniens durch die katholische Kirche brachte die Notwendigkeit, Wein für die Messe zu produzieren, wieder zurück. Im 16. Jahrhundert exportierte Spanien gar die ersten Reben und Weine nach Amerika. Doch die Natur machte Spaniens neuem Aufschwung in Sachen Wein einen Strich durch die Rechnung. Eine Reblaus zerstörte Mitte des 19. Jahrhunderts grosse Teile der Weingebiete Westeuropas. Neben Spanien war vor allem auch Frankreich betroffen. Nur der Region „La Rioja“ blieb die Reblaus fern und zog so französische Winzer nach Spanien. Mit ihnen wanderte auch das nötige Wissen und moderne Winzertechnik nach Spanien aus. Wieder sah es gut aus für den spanischen Weinbau, doch der Bürgerkrieg (1936-1939) und der 2. Weltkrieg zerstörten einen Grossteil der Weingüter.

Das Stehaufmännchen Spanien liess sich jedoch nicht unterkriegen und wagte einen völligen Neuanfang in Sachen Wein. Mit Erfolg. Spanien hat heute die grösste Rebanbaufläche der Welt (ca. 1,2 Millionen Hektaren). Das ist rund 1/3 der gesamten Rebfläche Europas. Der Weinbau ist ausserdem einer der wichtigsten Wirtschaftssektoren für Spanien und produziert mit rund 5'000 Bodegas (Weingüter) mehr als 40 Millionen Hektoliter Wein pro Jahr. Nach Italien ist Spanien sogar das zweitgrösste Weinexportland. Zur Qualitätskontrolle wurde das Label D.O (Denominación de Origen) eingeführt, dass Spanien rund 65 Bodegas verteilt hat.

Durch das vielfältige Klima entstehen in Spanien die unterschiedlichsten Weine. Im kalten, feuchten Norden werden Rot- und Weissweine kultiviert, aus denen der typische, spanische Wein entsteht: kräftig und alkoholhaltig. Der Süden bietet mit seinem heissen und trockenen Klima viel Süsses, so Dessertweine wie Sherry oder Málaga. Spanien gab nie auf – und hat gewonnen!

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