Humagne Blanche AOC Valais 2017 0,75 l - Domaine des Muses

Der Humagne Blanche AOC Valais 2017 in der 0,75l Weinflasche kommt aus Schweiz, aus der Region Valais.

Dieser Weisswein von "Domaine des Muses" wurde aus der Weintraube Humagne Blanche hergestellt.


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Gesuchte Walliser-Spezialität.

100% Humagne Blanche, Ausbau 12 Monate in gebrauchten franz. Barriques. Von dieser Rebsorte hat es gerade mal noch 20 ha im ganzen Wallis! Entsprechend gesucht sind die besten Humagne Blanche, zu denen dieser «Tradition» zählt. Mittleres Goldgelb. Aromen von getrockneten Feigen, frischer Birne und gelbem Apfel, gepaart mit leichten Noten nach Toast, Haselnnüssen und Jasminblüten. Perfekt verwobene Barrique. Am Gaumen cremig mit Schmelz und Harmonie. Gute Säure unterstützt die Aromen bestens. Wieder Birnen und Feigen mit leichten Noten nach weissem Trüffel, einfach sensationell, dieser Humagne! Der Wein endet anhaltend, kräftig, mit tiefer, komplexer Frucht.


Art: Weisswein
Ausbau: 12 Monate in gebrauchten französischen Barriques
Inhalt: 0,75 l
Jahrgang: 2017
Traubensorte: Humagne Blanche
Trinktemperatur: 08 - 10° C
Region: VALAIS
Weinbauer: Domaine des Muses
Land: Schweiz

Schweiz – Klein, aber fein

Schweiz Ist der Anfang des Schweizer Weines auch nur ein Ratespiel, weiss man zumindest über heute eines ganz klar: Schweizer Weine sind eine Delikatesse und auf dem Weinmarkt sehr gefragt. Trotz diesem jetzigen „Begehrtsein“ verlor der Wein in der Vergangenheit viel Anbaufläche wegen Mensch und Tier.

Die Weingeschichte in der Schweiz ist zumindest am Anfang eine ziemlich vernebelte Sache. Waren es nun die Griechen oder die Römer, die den Wein in die Schweiz brachten? Welche Sorten wurden damals angepflanzt? Historische Sicherheit gibt es erst im 6. Jahrhundert. In der Waadt wurde dann erstmals Wein kultiviert, das zumindest besagen die Traubenkernen, die bei Ausgrabungen in der Waadt gefunden wurden. Sicher ist, dass es die Zisterziensermönche waren, die sich mit dem Kloster Dézaley ein erstes kleines Weingebiet in der Schweiz aufbauten.

Das friedliche Weinbauglück währte nicht lange, die erste Krise im 17. Jahrhundert liess nicht auf sich warten. Das Rhônetal in Frankreich war mit dem Weinbau bereits weiterentwickelter als die Schweiz, der Import war also naheliegender, als sich selber mühsam in den Weinanbau zu vertiefen. Die nächsten Steine auf dem Weg zur erfolgreichen Weinproduktion fanden sich im 19. Jahrhundert, wo die Reblauskrankheit auch die Schweiz erwischte. Ausserdem stahl die Bebauung der Seeufer dem Rebbau wichtige Anbaufläche, was in einer Reduktion von 33 Hektar runter auf 12, 5 Hektar resultierte. Doch die Schweiz überwand auch diese Krise. Allerdings dauerte es – wie beim Schweizer Frauenstimmrecht – eine ganze Weile, bis erste Qualitätsbestimmungen und Regeln für Schweizer Weine in die Wege geleitet wurden. Das Wallis führte 1990 als erstes Gebiet in der Schweiz eine Qualitätshierarchie für Wein ein.

Die Schweiz, mit 15'000 Hektar Weinbaufläche relativ klein, ist eines der gebirgigsten Gebiete in Europa und eine geografische Herausforderung für alle Winzer. Die Nachfrage nach Schweizer Wein ist in der eigenen Bevölkerung ziemlich gross. Wein wird in der Schweiz nämlich vor allem zu speziellen Anlässen getrunken, so am Wochenende oder an Festen. Da will ein Schweizer gute Weinqualität und Eigenes im Glas haben. Die grosse Nachfrage kann von den Weingebieten knapp gedeckt werden – die Folge sind teure Schweizer Edeltropfen. Exportiert werden lediglich ein bis zwei Prozent. Der Schweizer Weinbau ist klein gehalten und bedient vor allem die Einheimischen – diese dafür aber umso besser.
 

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