Dézaley d'Honneur Baur au Lac 175 ans 2018 1,4 l - J. & M. Dizerens

Der Dézaley d'Honneur Baur au Lac 175 ans 2018 in der 1,4l Weinflasche kommt aus Schweiz, aus der Region Waadt.

Dieser Weisswein von "J. & M. Dizerens" wurde aus der Weintraube Chasselas hergestellt.

Der Wein passt ausgezeichnet zu Antipasti, Bündnerfleisch, Fisch, Fondue, Italienischen Speisen, Käse, Kartoffeln und Raclette.


  • Topseller
  • Einzelflasche

59,00 CHF

inkl. 7,7% MwSt. , zzgl. Versand (Weinflaschen)

77 Fl. auf Lager

Lieferzeit: 1 - 2 Werktage

Artikelnummer: 41792

Fl.


Ein Grand Cru im wahrsten Sinne des Wortes: Einem ausladenden und komplexen Bouquet mit dezent würzigen Anklängen und Noten von weissen Blüten und Mandeln folgt ein ungemein voluminöser Gaumenauftritt. Ein Dézaley, der nebst seiner Kraft auch die typische Zartheit des Chasselas zeigt, die von einer reizvollen mineralischen Salzigkeit begleitet wird. Mit seinem langen Abgang bietet er viel Genuss und tollen Trinkspass. Der Wein stammt aus der Einzellage "Renard".

Art: Weisswein
Ausbau: 10 Monate im Stahltank
Inhalt: Grossflasche 1,4 l
Jahrgang: 2018
Traubensorte: Chasselas
Trinktemperatur: 10 - 12° C
Volumen: 13,0 %
Region: Waadt
Weinbauer: J. & M. Dizerens
Passend zu einer Speise: Kartoffeln Italienisch Käse Fisch Antipasti Raclette Fondue Bündnerfleisch
Land: Schweiz

Schweiz – Klein, aber fein

Schweiz Ist der Anfang des Schweizer Weines auch nur ein Ratespiel, weiss man zumindest über heute eines ganz klar: Schweizer Weine sind eine Delikatesse und auf dem Weinmarkt sehr gefragt. Trotz diesem jetzigen „Begehrtsein“ verlor der Wein in der Vergangenheit viel Anbaufläche wegen Mensch und Tier.

Die Weingeschichte in der Schweiz ist zumindest am Anfang eine ziemlich vernebelte Sache. Waren es nun die Griechen oder die Römer, die den Wein in die Schweiz brachten? Welche Sorten wurden damals angepflanzt? Historische Sicherheit gibt es erst im 6. Jahrhundert. In der Waadt wurde dann erstmals Wein kultiviert, das zumindest besagen die Traubenkernen, die bei Ausgrabungen in der Waadt gefunden wurden. Sicher ist, dass es die Zisterziensermönche waren, die sich mit dem Kloster Dézaley ein erstes kleines Weingebiet in der Schweiz aufbauten.

Das friedliche Weinbauglück währte nicht lange, die erste Krise im 17. Jahrhundert liess nicht auf sich warten. Das Rhônetal in Frankreich war mit dem Weinbau bereits weiterentwickelter als die Schweiz, der Import war also naheliegender, als sich selber mühsam in den Weinanbau zu vertiefen. Die nächsten Steine auf dem Weg zur erfolgreichen Weinproduktion fanden sich im 19. Jahrhundert, wo die Reblauskrankheit auch die Schweiz erwischte. Ausserdem stahl die Bebauung der Seeufer dem Rebbau wichtige Anbaufläche, was in einer Reduktion von 33 Hektar runter auf 12, 5 Hektar resultierte. Doch die Schweiz überwand auch diese Krise. Allerdings dauerte es – wie beim Schweizer Frauenstimmrecht – eine ganze Weile, bis erste Qualitätsbestimmungen und Regeln für Schweizer Weine in die Wege geleitet wurden. Das Wallis führte 1990 als erstes Gebiet in der Schweiz eine Qualitätshierarchie für Wein ein.

Die Schweiz, mit 15'000 Hektar Weinbaufläche relativ klein, ist eines der gebirgigsten Gebiete in Europa und eine geografische Herausforderung für alle Winzer. Die Nachfrage nach Schweizer Wein ist in der eigenen Bevölkerung ziemlich gross. Wein wird in der Schweiz nämlich vor allem zu speziellen Anlässen getrunken, so am Wochenende oder an Festen. Da will ein Schweizer gute Weinqualität und Eigenes im Glas haben. Die grosse Nachfrage kann von den Weingebieten knapp gedeckt werden – die Folge sind teure Schweizer Edeltropfen. Exportiert werden lediglich ein bis zwei Prozent. Der Schweizer Weinbau ist klein gehalten und bedient vor allem die Einheimischen – diese dafür aber umso besser.
 

Durchschnittliche Artikelbewertung

Geben Sie die erste Bewertung für diesen Artikel ab und helfen Sie Anderen bei der Kaufenscheidung:

Kontaktdaten
Frage zum Produkt

Aktivieren Sie die Checkbox, um einmal pro Monat aktuelle Sonderangebote zu empfangen. Sie können sich problemlos jederzeit wieder abmelden.




Nach oben