Cuvée 1858 Blanc 2014 0,75 l - Charles Bonvin SA / André Darbellay

Artikelnummer: 36728

Dieser Ausnahmewein vereint Rasse und Eleganz, Komplexität und Opulenz. Ausladend, lang und druckvoll breitet sich sein Geschmack am Gaumen aus. Aromen von Quitten, reifen Aprikosen und Orangeat verschmelzen mit einem Hauch Safran und den Röstaromen von Toast, Vanille und Butterscotch des subtilen Barriqueausbaus. Der Duft von Rosen, Akazienblüten und Narzissen entwickelt sich mit zunehmender Belüftung. Es lohnt sich deshalb, den Wein zu karaffieren.

Kategorie: Weisswein


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Fl.


Beschreibung

Die handgelesenen Trauben stammen aus ausgewählten, alten Rebparzellen. Sie werden zuerst einer Kaltmazeration unterzogen, bevor schonend abgepresst wird. Die Gärung und der anschliessende Ausbau erfolgen dann auf der feinen Hefe in neuen Eichenfässern.

Merkmale


Art: Weisswein
Inhalt: 0,75 l
Jahrgang: 2014
Land: Schweiz
Region: Wallis
Traubensorte: Petite Arvine, Heida, Amigne
Trinkreife: 2 - 10 Jahre
Trinktemperatur: 10 - 12° C
Volumen: 14,0 % 14 %
Weinbauer: Charles Bonvin SA / André Darbellay

Land

Schweiz – Klein, aber fein

Schweiz Ist der Anfang des Schweizer Weines auch nur ein Ratespiel, weiss man zumindest über heute eines ganz klar: Schweizer Weine sind eine Delikatesse und auf dem Weinmarkt sehr gefragt. Trotz diesem jetzigen „Begehrtsein“ verlor der Wein in der Vergangenheit viel Anbaufläche wegen Mensch und Tier.

Die Weingeschichte in der Schweiz ist zumindest am Anfang eine ziemlich vernebelte Sache. Waren es nun die Griechen oder die Römer, die den Wein in die Schweiz brachten? Welche Sorten wurden damals angepflanzt? Historische Sicherheit gibt es erst im 6. Jahrhundert. In der Waadt wurde dann erstmals Wein kultiviert, das zumindest besagen die Traubenkernen, die bei Ausgrabungen in der Waadt gefunden wurden. Sicher ist, dass es die Zisterziensermönche waren, die sich mit dem Kloster Dézaley ein erstes kleines Weingebiet in der Schweiz aufbauten.

Das friedliche Weinbauglück währte nicht lange, die erste Krise im 17. Jahrhundert liess nicht auf sich warten. Das Rhônetal in Frankreich war mit dem Weinbau bereits weiterentwickelter als die Schweiz, der Import war also naheliegender, als sich selber mühsam in den Weinanbau zu vertiefen. Die nächsten Steine auf dem Weg zur erfolgreichen Weinproduktion fanden sich im 19. Jahrhundert, wo die Reblauskrankheit auch die Schweiz erwischte. Ausserdem stahl die Bebauung der Seeufer dem Rebbau wichtige Anbaufläche, was in einer Reduktion von 33 Hektar runter auf 12, 5 Hektar resultierte. Doch die Schweiz überwand auch diese Krise. Allerdings dauerte es – wie beim Schweizer Frauenstimmrecht – eine ganze Weile, bis erste Qualitätsbestimmungen und Regeln für Schweizer Weine in die Wege geleitet wurden. Das Wallis führte 1990 als erstes Gebiet in der Schweiz eine Qualitätshierarchie für Wein ein.

Die Schweiz, mit 15'000 Hektar Weinbaufläche relativ klein, ist eines der gebirgigsten Gebiete in Europa und eine geografische Herausforderung für alle Winzer. Die Nachfrage nach Schweizer Wein ist in der eigenen Bevölkerung ziemlich gross. Wein wird in der Schweiz nämlich vor allem zu speziellen Anlässen getrunken, so am Wochenende oder an Festen. Da will ein Schweizer gute Weinqualität und Eigenes im Glas haben. Die grosse Nachfrage kann von den Weingebieten knapp gedeckt werden – die Folge sind teure Schweizer Edeltropfen. Exportiert werden lediglich ein bis zwei Prozent. Der Schweizer Weinbau ist klein gehalten und bedient vor allem die Einheimischen – diese dafür aber umso besser.
 

Region

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