Crazy Hatter Dão Red wine 2018 0,75 l - Dirk van der Niepoort

Der Crazy Hatter Dão Red wine 2018 in der 0,75 l Weinflasche kommt aus Portugal, aus der Region Dão.

Dieser Rotwein von "Dirk van der Niepoort" wurde aus den Weintrauben Touriga Nacional, Jaen, Tinta Pinheira und Alfrocheiro Preto hergestellt.

Der Wein passt ausgezeichnet zu Asiatisch, Gemüse, Italienisch, Kalb, Lamm und Pilz.


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Dirk van der Niepoorts Traum war es schon lange im Mikroklima der granithaltigen Weinberge des Dãos Weine zu erzeugen. Er wurde fündig und seine verrückte Idee in diesen verrückten Zeiten nahm Gestalt in Form dieses Weins an: The Crazy Hatter Red! Aus autochthonen Rebsorten, die zwischen 1940 und 1990 im traditionellen gemischten Satz gepflanzt wurden, entstand dieser raffinierte Rotwein: ganz traditionell wie in den guten, alten Zeiten, um den Weinen Komplexität zu verleihen. In der Nase präsentiert sich der rote Dão mit einer intensiven und für Portugal typischen dunklen Beerenaromatik, die von Spekulatius-Gewürzen, Rosenblüten, Schwarzkirschen und wildem Fenchel begleitet wird. Nach dem ersten Schluck offenbaren sich erneut dunkle Beerenfrüchte, die von feinem Kakao und kühler Kräuterwürze umhüllt sind. Die verspielte Saftigkeit, edle Herbe, seine tänzelnde Art und das samtig-seidige Tannin machen ihn zu einem eleganten und finessenreichen Rotwein, der begeistert. Im Crazy Hatter vereint Dirk Niepoort mediterrane Würze und Charme mit der Frische des Dãos. Zum Label: Wer Niepoort kennt, weiss, dass er des Öfteren mit einem Hut anzutreffen ist.

Jahrgang: 2018
Inhalt: 0,75 l
Volumen: 13,0 %
Traubensorte: Touriga Nacional, Jaen, Tinta Pinheira, Alfrocheiro Preto
Passend zu einer Speise: Kalb Asiatisch Pilz Italienisch Gemüse Lamm
Trinkreife: 2 - 5 Jahre nach der Ernte
Land: Portugal
Region: Dão
Weinbauer: Dirk van der Niepoort
Trinktemperatur: 16 - 18° C
Art: Rotwein
Ausbau: im Betontank

Portugal – Englands Rettung und Verschluss der halben Welt

Portugal Portugal war lange in der Senke, was Wein anbelangt. Erst durch das Weltmachtsbestreben Englands konnten sie sich einen Vorteil im Weinhandel schaffen – und gewannen so immer mehr Kunden. Portugal wurde aber auch noch von anderen Glücksfällen heimgesucht.

Am Anfang tat sich nicht viel in Portugals Weingeschichte. Die Phönizier, Griechen und Römer pflanzten zwar fleissig, verfolgten aber kaum Ambitionen für den Wein auf der Iberischen Halbinsel. Auch unter maurischer Herrschaft passierte nicht viel. Es sah düster aus für den Wein aus Portugal. Erste „Hochkonjunkturen“ für den Wein lassen sich im 12. Jahrhundert feststellen, als König Dom Dinis – auch Bauernkönig genannt – den Weinbau und die Landwirtschaft so stark ankurbelte, dass er damit eine Unmenge an Geld verdiente. Dieses verwendete er für den Aufbau einer Handelsflotte, was später die Basis für den Aufstieg zur Weltmacht war. Ein weiterer Glücksfall in Portugals Weingeschichte war der englische König William III 1693. Wegen Grossmachtsbestreben setzte er hohe Zölle auf französischen Wein an, ohne sich zu überlegen, wie sein Volk weiterhin an den geliebten Edeltropfen kommen sollte. Englische Weinhändler waren im Engpass, suchten Ausweichmöglichkeiten... und fanden das im Weinbereich etwas unscheinbare Portugal als neuen Lieferanten. Besondern beigetragen hat dem regen Handel zwischen Portugal und England die Entdeckung des Portweins im Landesinneren (siehe Douro). So konnte auf Frankreich und nicht auf den Wein verzichtet werden – eine gute Lösung für alle Parteien, ausser für Frankreich natürlich.

Portugal als Weinland bietet viele Gegensätze. Im kühleren Norden gedeihen leichte Weissweine nach neuen Methoden, während im Landesinneren schwere Rotweine nach alten Traditionen angepflanzt werden. 500 autochthone Sorten darf Portugal zu seinem eigen zählen – im weltweiten Vergleich eine ganze Menge. Im Roten Bereich sind hier Sorten wie Alfrocheiro, Tinta Roriz oder Baga massgebend, im weissen Bereich Alvarinho, Avesso, Azal und Bical. Sie alle werden auf einer Fläche von 250'000 Hektar angepflanzt, was jedes Jahr sechs bis sieben Millionen Hektoliter Wein ergibt. Zu den namhaften Weinen Portugals zählen auf jeden Fall der Portwein (siehe Douro) und der Vinho Verde, der weisse Bruder des normalerweise roten Portweins. Vinho Verde ist ein leichter frischer Wein, der mit etwas Zucker gesüsst wird und sofort getrunken werden soll. Neben Portwein hat Portugal aber vor allem noch einen Grossen auf dem Markt: Madeira, Branntwein von der gleichnamigen Insel.

Portugal gehört vielleicht nicht zur weltweiten Weinspitze, dafür trumpft es beim Verschluss auf. Nirgendwo auf der Welt werden so viele Korken produziert wie in Portugal. In jeder zweiten Weinflasche, egal von wo aus der Welt, steckt ein portugiesischer Korken. Ausserdem befinden sich 31 Prozent der Korkeichenbestände der gesamten Erdkugel auf Portugals Boden. Vielleicht ist nicht Portugal drin, verschlossen ist es aber in vielen Fällen von Portugal.

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